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Der Olympiapark in München |
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Die Olympischen Sommerspiele 1972 fanden in München statt. Zwischen 1968 und 1972 wurde dazu der Olympiapark gebaut. In ihm findet man die wichtigsten Sportstätten der Olympiade. Der Park, der vom Architekturbüro G. Behnisch & Partner geplant wurde, ist heute neben dem Englischen Garten der wichtigste Stadtpark und das größte Erholungsgebiet in München.
Die großen Sportstätten wurde auf Grund ihrer für die damalige Zeit revolutionären und modernen neuen Archtitektur schnell weltberühmt. Vor allem die Leichtigkeit der zeltbauweise überzeugte. Die drei großen Gebäude (das Olympiastadion, die Olympiahalle und die Olympiaschwimmhalle) wurden in diesem neuen Architekturstil errichtet. Die Konstruktion aus Metall wirken leicht und erinnern den Betrachter an Zelte.
Die Sehenswürdigkeiten im Olympiapark sind zu Fuß zu erkunden, wenn man sich einige Stunden Zeit nimmt. Wer wenig Zeit hat: Es fährt eine Bimmelbahn durch den Park, die die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Schnelldurchgang abfährt. Die Rundfahrt durch den Park dauert 15 min. Kosten: 3€ für Erwachsense, 2€ für Kinder.
Anfahrt: U-Bahn: U3 Olympiazentrum oder U1Olympiaeinkaufszentrum. Viele Parkplätze in der Gegend. Sehenswürdigkeiten im Olympiapark Beschreibung des Olympiastadion Olympiaschwimmhalle: Für viele Münchner immer noch das beste öffentliche Schwimmbad in München. Es ist sowohl Hallenbad als auch Freibad. Im 50 Meter Hauptbecken startete 1972 der legendäre Amerikaner Mark Spitz und gewann sieben Mal Gold. In der Schwimmhalle (7000 Plätze auf der Tribüne) sind fünf Becken, eine Sauna sowie die olympische Sprunganlage.
Es gibt einen Außenbereich und einen Innenbereich. Im Sommer kann man draußen auf der Wiese liegen und im Winter wenigstens nach draußen schwimmen. Leider kann man die Schwimmanlage nicht besichtigen. Am besten geht man einfach schwimmen: An vielen Wochentagen in die Schwimmanlage sogar bis 22 Uhr am Abend geöffnet. Infos: Hallenbäder in München
Olympiahalle: Sehr große Mehrzweckhalle. Veranstaltungen mit bis zu 14000 Besucher sind möglich. Heute finden in der Halle vor allem Großveranstaltungen wie Konzerte, Feste, Aktionärsversammlungen, Sechs-Tage-Rennen, Kongresse oder im Winter das Holiday-on-Ice statt.
Eissportstadion: 1967 erbaut, 1972 auf 7000 Plätze erweitert. Bekannteste öffentliche Einlaufanlage in München. Radstation: Dies wurde vor einigen Jahren in München-Arena umbenannt und dient nun als Halle für verschiedene Veranstaltungen (etwa 5000 Plätze) Olympiaberg: Dieser Berg besteht aus Trümmern des 2. Weltkriegs und ist immerhin 60 Meter hoch. Von oben hat man einen wunderbaren Block über das gesamte Olympiagelände.
Olympiasee: Der schöne See und einige Nebenwasserflächen liegt mitten im Olympiapark. Man kann Trettboote und Ruderboote mieten ( Kosten Trettboot: 1 Stunde 9€, Runderboot 5€). Neben dem See finden auf einer Freiluftbühne (Theatron oder Seebühne genannt) im Sommer täglich kostenlose Rockkonzerte statt.
Olympische Dorf: Heute ist ein Teil begehrtes Studentenwohnheim. Im anderen Teil sind Mietwohnungen. Trotz überwiegend Hochhäuser, eine der beliebesten Wohngebieten von München. Sehr viele Studentenbungalows sind bemalt, vor allem die Türen. Eine Gedenktafel (Connolystraße 31) erinnert an die Tötung israelischer Sportler durch arabische Terroristen während der Olympiade am 5.9.1972. Tollwood-Festival: Größeres sehr internationales Fest meist im frühem Sommer. Viele Verkaufsstände, Konzerte, Bierzelt, Biergärten usw. Einst war das Fest recht alternativ, insbesondere den armen Ländern der Welt gewidmet. In den letzten Jahren ist es jedoch zunehmend kommerzieller geworden. Dennoch immer noch einen Besuch wert. Soccer Five Arena: Soccer (Hallenfußball) liegt voll im Trend. Das erste Gebäuden von der U-Bahn-Stadion "Olympiazentrum" kommend, im Olympiapark ist die SoccaFive Arena. In der Halle sind mehrere moderne Hallenfußballplätze, die stundenweise gemietet werden können.
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