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Das Oktoberfest in München |
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Beste Besuchszeit / Überfüllung: Da das Gelände nicht
einmal 0,5 km² groß ist, ist der Festplatz häufig völlig überfülllt. Die
größte Party der Welt sollte man deshalb besser unter der Woche tagsüber
besuchen - zumindest wenn man auch die Bierzelte von innen sehen will. Ab
etwa 18 Uhr an Wochentagen und ab 13 Uhr am Samstag und Sonntag
werden die Festzelte meist wegen Überfüllung geschlossen. Die Zeltkapazität
liegt "nur" bei insgesamt etwa 80.000 Plätzen.
Geschichte: Das erste Oktoberfest fand im Oktober
1810 statt. Es war die Hochzeitsfeier vom späteren König Ludwig I von
Bayern, der die Prinzessin Therese heiratete (daher der Name
Theresienwiese). Im Laufe der Jahre wurde das Fest immer größer, bald kamen
Schausteller hinzu. Das traurigste Ereignis war das Bombenattentat im Jahre
1980, bei dem 13 Menschen starben. Der Attentäter war vermutlich ein
bayerischer Rechtsextremist, der selbst bei dem Bobenanschlag starb. Termin: Da im Oktober das Wetter schlechter ist,
wurde das Fest schon vor über 100 Jahren in den September
verlegt. Es beginnt immer an einem Samstag um 12 Uhr, dauert zwischen 15 und
17 Tage und endet Anfang Oktober. Ist der Feiertag Tag der Deutschen Einheit
(3.Oktober) ein Montag
oder Dienstag endet das Fest an diesem Tag. In anderen Jahren geht es bis am
ersten Sonntag im Oktober.
Nach meinen Berechnungen sollte die Wiesn somit zu folgender
Zeit stattfinden: Termine Oktoberfest
Bierzelte: Die sechs großen Brauereien in München haben insgesamt
zwölf große
Bierzelte. Paulaner hat drei, Hofbräu ein Zelt, die anderer vier Brauereien je
zwei
Zelte.
Der Größe nach geordnet sind die großen Festzelte (in Klammern die Brauerei):
Paulanerfesthalle, Hackerfestzelt, Augustinerbräu, Schottenhammel (Spaten),
Braurösl (Hacker-Pschorr), Armbrustschützenzelt (Paulaner), Ochsenbraterei
(Spaten), Löwenbräu-Festzelt, Schützenfestzelt (Löwenbräu), Hofbräuzelt,
Fischer-Vroni (Augustiner), Hippodrom (Löwenbräu). Insgesamt haben diese
Zelte etwa 70.000 Sitzplätze. Fast alle Zelte haben noch Biergärten mit
weiteren vielen 1000 Plätzen.
Dazu kommen noch viele kleinere Festzelte, die bekanntesten sind das
Weinzelt, die Hühner- und Entenbraterei Wildmoser und die Hochreiter's
Haxnbraterei.
Fahrgeschäfte und Schausteller: Die Wiesn, als wichtigstes
Rummelpaltz der Welt, hat über 100 Attraktionen dieser Art zu bieten. Viele
haben eine lange Tradition, jedes Jahr gibt es einige Neue.
Bekannte Fahrgeschäfte sind der über 60 Meter hohe Fallturm (Power Tower),
Achterbahnen u.ä. wie der Euro Star, Star World und der Olympia-Looping.
Natürlich gibt es auch die Klassiker: Geisterbahnen, Schiessbuden,
Büchsenwerfen, Schiffsschaukeln und vieles mehr.
Neuheiten auf dem Oktoberfest 2006 sind das Futureworld (große
Computersimulation der Zukunft und Weltall), die Wildwasserbahn Wild´n Wet
und das lustige Hoffreuhaus (Kuhglockenlabyrinth und mehr).
Essen: In allen Festzelten gibt es auch kleinere und größere
Mahlzeiten. Meist gibts es
bayerische Klassiker
und
Oktoberfest-Berühmtheiten wie Ochs am Spieß, halbe Hendl (Hähnchen), halbe
Ente und Steckerlfische. Als Snacks gibt es Weißwürste, Schweinsbratwürste,
Schmalzbrote, Radis (Rettich oder Radieschen) mit Salz, Riesenbrezen. In den
Zelten ist das Essen sehr teuer geworden. Etwas billiger ist es außerhalb
der Zelte an den vielen Ständen und Imbißbuden. Hier gibts Fischsemmel, Hamburger, Hot-Dogs
und vieles mehr. Sehr beliebt sind auch die Süßwarenstände mit gebrannten
Mandeln, Zuckerwatte usw. In den letzten Jahren sind viele Stände mit
nicht-bayerischen Essen hinzugekommen (Kebap, Gyros, thailändlisch, jugoslawisch usw.)
Preise: Das Oktoberfest ist leider teuer und die Preise steigen
von Jahr zu Jahr weiter. Da die Besucherzahlen und die Umsätze auf Grund der
Beliebtheit weiter zunehmen und die Fläche der Theresienwiese nicht wächst,
gibt es kaum einen Preisdruck. Somit haben die Preise nun ein Niveau
erreicht, das etwa um 30-50% höher ist als bei vergleichbaren Veranstaltung.
Der Bierpreis hält sich noch in Grenzen: Die Maß (1 Liter) Bier kostet 2006
in den großen Zelten zwischen 6.95 und 7,50€. (Aktueller Hinweis: 2011
kostet das Bier im Durchschnitt knapp über 9 Euro). Essen ist gerade in den Zelten
extrem teuer geworden. Unter 10 Euro wird man kaum satt. 15-20€ für ein
gutes Fleischgericht mit Beilagen sind realistischer. Es gibt sogar einige
Ausnahmeregelungen der deutschen Gesetze: Toiletten sind in den Festzelten
kostenpflichtig, Zigaretten sind teurer als der sonst vorgeschriebene
Festpreis. Wem das Geld ausgeht: Mehrere Geldautomaten sind auf dem
Oktoberfest aufgestellt.
Traditionen
Anstich: Das Oktoberfest beginnt traditionell an einem Samstag um 12
Uhr. Das erste Faß wird vom Münchner Oberbürgermeister (derzeit Christian
Ude, SPD) zu diesem Zeitpunkt mit
den Worten "o´zapft is" (es ist angezapft) angestochen.
Kleidung: Viele Bayern und zunehmend auch Touristen aus Übersee
kommen mit Lederhose oder Dirtl. Sehr beliebt sind auch in den letzten Jahren überall
auf dem Oktoberfest kaufbare "Wieshüte" und T-Shirts, die meist mit dem
Thema Bier in Zusammenhang stehen.
Einzug der Wirte: Der erste Umzug beginnt am Eröffnungstag um 10:30.
Von der Münchner Innenstadt ziehen die Festzeltwirte zur Theresienwiese.
Musikkapellen, Brauereiwagen, Kutschen usw. .
Trachtenumzug: Größer ist der Trachtenumzug am 2. Tag des
Oktoberfests (Sonntag) mit knapp 10.000 Teilnehmer (Trachtenvereine,
Schützenvereine usw.)
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