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Der Odeonsplatz in München |
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Benannt ist der Odeonsplatz nach dem Odeon. Das Odeon ist ein ehemaliger großer Konzertsaal, der im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört wurde. Nach dem Wiederaufbau wurde im Odeon das Innenministerium von Bayern untergebracht. Diese Funktion hat das Gebäude bis heute. Gebaut wurde der Odeonsplatz von dem Architekten Leo von Klenze um 1820. Er gestaltete damals die ganze Prachtstraße Ludwigsstraße neu, dessen südliches Ende der Odeonsplatz ist. Sein Auftraggeber war König Ludwig I. Ein großes Denkmal auf dem Odeonsplatzs erinnert an ihn. Der größte Teil des Odeonplatzes ist heute Teil bzw. nördliches Ende der ausgedehnten Münchner Fußgängerzone.
Am Odeonsplatz befinden sich drei wichtige Gebäude: Durch das Hofgartentor gelangt man vom östlichen Odeonsplatz in der Hofgarten. Zwischen Odeonsplatz und Hofgarten ist das bekannte Cafe Tambosi, das mit etwa 240 Jahren älteste Cafehaus in München (Tische im Freien auf dem Odeonsplatz und auch nach hinten im Hofgarten).
Anfahrt und Umgebung des Odeonsplatzes Unter dem Platz halten die U-Bahn-Linien: U3, U4, U5, U6. Somit ist die Station "Odeonsplatz" eine der wichtigsten Umsteigestationen der Münchner U-Bahn. Auch die Touristenbuslinie 100 hält hier. Mit dem Auto kann man den Odeonsplatz vom Norden her erreichen (Ludwigsstraße). Parkplätze sind in dieser Gegend allerdings kaum vorhanden. In wenigen Minuten erreicht man vom Odeonsplatz zu Fuß die Pinakothek der Moderne, das meistbesuchte Kunstmuseum in München. Etwa 150 Meter südlich (in die Fußgängerzone hinein) befindet sich die Bayerische Staatsoper.
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