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Garmisch-Partenkirchen |
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Garmisch-Partenkirchen ist der wichtigste und bekannteste Fremdenverkehrsort in den deutschen Alpen. Die Gemeinde ist mit knapp 30.000 Einwohner seltsamerweise keine Stadt, sondern lediglich ein Markt. In Garmisch-Partenkirchen dreht sich alles um den Tourismus - vor allem um den Wintersport. Hier wurde die Winterolympiade 1836 und die Ski-Weltmeisterschaft 1978 ausgetragen. Falls demnächt München die Olympischen Winterspiele austragen sollte, werden wohl sich einige Sportarten in Garmisch-Partenkirchen ausgetragen. Bekannt ist natürlich auch die Sprungschanze, wo jedes Jahr das Neujahrsspringen stattfindet.
Die Aufteilung in Garmisch und Partenkirchen ist für die Einheimischen immer noch sehr wichtig. Garmisch ist in etwa der Teil westlich des Bahnhofs, Partenkirchen der östlich vom Bahnhof gelegene Gemeindeteil. Die meisten Sportanlagen befinden sich in Partenkirchen. Beide Teile haben ihr eigenes Zentrum. In Garmisch befindet sich die größere Fußgängerzone und Läden sowie die bekannte Spielbank. Garmisch
In der breiten Fußgängerzone spürt man den Reichtum von Garmisch. Viele noble Läden und die Spielbank prägen die Straße. Hinter der Fußgängerzone (kommt man vom Bahnhof) befindet sich der schöne Kurpark und die zentrale Kirche Sankt Martin. Um die Kirche, insbesondere in der Sonnenstraße, ist das alte Garmisch noch deutlich sichtbar - sehenswerte Häuser mit Lüftlmalerei usw. .
Die Spielbank befindet sich mitten in der Fußgängerzone am Michael-Ende-Platz. Der Autor der "Unendlichen Geschichte" ist der bekannteste Garmischer. In der Spielbank (Öffnungszeiten täglich ab 15 Uhr) herrscht im Gegensatz zu vielen anderen Spielbanken in Deutschland nach wie vor eine strenge Kleiderpflicht. Männer brauchen ein Hemd und ein Sako (welchen aber ausgeliehen werden kann). Auf 4500 qm gibt es sowohl Roulette als auch Automatenspiele. Partenkirchen
Die Ludwigstraße ist die zentrale Straße in Partenkirchen. Mehrere interessante Kirchen befinden sich in Partenkirchen wie zum Beispiel die große Mariä Himmelfahrt Kirche.
Das wohl bekannteste Geschäft in Partenkirchen ist der Schuhmacher Berhard Berwein. Es ist ein bekanntes Schuhgeschäft für Maßschuhe für Promis und Reiche. Allerdings sind hier individuell geschustere Schuhe deutlich billiger als in vergleichbaren Geschäften in München oder anderen Großstädten.
Der Olympiastadion ist im Süden von Partenkirchen etwa 3 km vom Zentrum. Es ist sehr beeindruckend einmal die große Sprungschanze zu sehen, auf der jährlich das Neujahrspringen stattfindet. Das Stadion steht in der Regl offen und kostet keinen Eintritt. Man kann auch ein Stück die Schanze hinaufgehen. Karten zum Wettbewerb am 1.Januar sind schnell vergriffen und auf dem Schwarzmarkt teuer. Hinter den Olympiaanlagen befindet sich die Partnachklamm, eine eindrucksvolle Klamm mit hohen Wänden. Die Wanderung ist einfach und auch bei günstigem Wetter im Winter möglich.
Anreise Garmisch-Partenkirchen: Von München stündlich ein Nahverkehrszug, dazwischen auch einige schnellere Züge pro Tag. In den Nahverkehrszügen ist das Bayernticket und das Wochenendticket gültig. Weitere Zügstrecken gehen von Garmisch-Partenkirchen nach Mittenwald und Innsbruck sowie nach Füssen über Reute in Österreich. Trotz der Durchquerung von Österreich sind jedoch alle deutschen Fahrkarten gültig. In Garmisch-Partenkirchen gibt es einige Buslinien, welche Garmisch, Partenkirchen und das Olympiastadion verbinden. Auch hier ist das Bayernticket gültig. Sehr günstig nach Garmisch-Partenkirchen und zurück kommt man von München mit dem Spielbankbus. Dann ist man allerdings nur am Abend in Garmisch. Die einfach Fahrt kostet 7,50€ im Jahr 2008 - mehr Infos hier. Ein unvergleichliches Erlebnis ist die Fahrt mit der Zahnradbahn auf die Zugspitze (siehe Bild), dem höchsten Berg von Deutschland. Es ist allerdings nicht ganz billig: Die Fahrt kostet 36€ hin und zurück (im Jahre 2008). Man kann auch wahlweise mit der Seilbahn fahren. Es empfiehlt sich mit dem Zug hochzufahren und event. mit der Seilbahn runter.
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