|
Das Siegestor in München |
||
|
Ludwig I baute das Tor zur Ehrung des bayerischen Heeres. Vorbild für das Müncher Siegestor war der antike Konstantinsbogen in Rom aus dem 4. Jahrhundert nach Christus, der sehr ähnlich aussieht. Mit dem Siegestor wollte er seine Dankbarkeit für die Tapferkeit und Pflichterfüllung seiner Streitkräfte zum Ausdruck bringen. Im oberen Teil steht groß die bekannte Inschrift: "Dem Siege geweiht - vom Krieg zerstört - zum Frieden mahnend". Nach Siegen schritten die Soldaten von Bayern in Paraden durch das Siegestor. Hoch oben auf dem Tor sieht man eine große, bekannte Skulptur: Die Quadriga - ein Viergespann, das aus Löwen besteht. Die Quadriga auf dem Siegestor wurde im 2. Weltkrieg zerstört. Sie wurde von Elmar Dietz, einem bekannten Bildhauer aus München, neu gebaut und erst 1972 wieder auf das Tor gestellt.
Anfahrt zum Siegestor: U-Bahnen: U3 und U6 Bahnhof Universität, vom Odeonsplatz etwa 10 Minuten zu Fuß die Ludwigstraße hoch, vom Zentrum (Marienplatz) geht man gut 15 Minuten. Das Hauptgebäude der Universität München (LMU) befindet sich in unmittelbarer Nähe des Siegestors. |
||