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Das Siegestor in München |
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Das Siegestor ist ein großes Rundbogentor, das um 1850 nach dem Vorbild des Konstantinbogen in Rom erbaut wurde. Architekt war Friedrich Gärtner, der es im Auftrag von König Ludwig I von Bayern baute. Es ist das nördliche Ende der Ludwigstraße und der südliche Anfang der Leopoldstraße und ist somit die Grenze der Stadtteile Maxvorstadt und Schwabing. Neben der Frauenkirche ist es das bedeutendste architektonische Symbol von München. Durch die drei Bögen fuhren früher Kutschen und Autos. Wegen des zunehmenden Verkehrs führt heute eine mehrspurige Straße um das Siegestor herum, so daß man nur noch zu Fuß durch das Tor gehen kann.
Ludwig I baute das Tor zur Ehrung des bayerischen Heeres. Mit dem Siegestor wollte er seine Dankbarkeit für die Tapferkeit und Pflichterfüllung seiner Streitkräfte zum Ausdruck bringen. Im oberen Teil steht groß die bekannte Inschrift: "Dem Siege geweiht - vom Krieg zerstört - zum Frieden mahnend". Nach Siegen schritten die Soldaten von Bayern in Paraden durch das Siegestor. Hoch oben auf dem Tor sieht man eine große, bekannte Skulptur: Die Quadriga - ein Viergespann, das aus Löwen besteht.
Anfahrt zum Siegestor: U-Bahnen: U3 und U6 Bahnhof Universität, vom Odeonsplatz 5-10 Minuten zu Fuß, vom Zentrum (Marienplatz) geht man etwa 15 Minuten. Die Universität München (LMU) befindet sich in unmittelbarer Nähe.
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